Der liebe Gott muss wohl ein Schwimmer sein

Die Geschäftsstelle des Turnerbundes Burgsteinfurt e.V. war die erste Station auf der dritten Sommertour der Steinfurter CDU. Der TB ist einer der beiden größten Vereine in Steinfurt und hat seit einigen Jahren das ehemalige Evangelische Jugendhaus in Steinfurt-Burgsteinfurt angemietet. Dörte Michels, die Vorsitzende des TB, gab einen Einblick in die Vereinsarbeit und den Wandel von einem reinen Sportabteilungsverein zu einem Verein mit zusätzlichen Reha- und Kursangeboten. Die Geschäftsstelle hat neben Büro- und Besprechungsräumen auch einen Kursraum, der dringend notwendig ist, da öffentlicher Sportraum viel zu knapp ist.

Anschließend ging es in das frisch sanierte Steinfurter Freibad „BagnoMare“. Rolf Echelmeyer, Geschäftsführer der Stadtwerke Steinfurt GmbH und der Stein GmbH sowie Jürgen Buskamp vom Förderverein Steinfurter Bäder e.V. begrüßten mit der ersten Vorsitzenden der DLRG Burgsteinfurt e.V., Sabine Rosenberger, die Gäste.

Sie gaben einen Einblick über das sehr große Bürgerengagement und die über Monate durchgeführten Arbeiten. „Dadurch konnten“, so Rolf Echelmeyer, „die Sanierungskosten auf ein unbeschreiblich niedriges Niveau gesenkt werden“. Bei allen Arbeitseinsätzen und auch bei den wichtigen Anstricharbeiten des Beckens, die eine mindestens zweiwöchige Trockenperiode erfordert haben, schien die Sonne. Das Fazit von Jürgen Buskamp: „Der liebe Gott muss wohl ein Schwimmer sein“.

Im gesamten Umkreis gibt es nur noch zwei wettkampftaugliche Schwimmbäder mit einer 50m-Bahn. Steinfurt gehört dazu und so waren die Teilnehmer der CDU Sommertour sich einig, dass das Freibad für Steinfurt als Kreis- und Sportstadt ein wichtiger Standortfaktor ist. „Die ganze Mühe und der energische Einsatz mit wichtigen Impulsen zu Möglichkeiten der Umsetzung haben sich gelohnt“, zeigte sich der stellvertretende CDU-Stadtverbandsvorsitzende Udo Röllenblech mehr als zufrieden über das Ergebnis.