Mobilität sicherstellen – KPV berät Nahverkehrsplan

Mobilität hat für alle Bürger auch in Steinfurt eine große Bedeutung. Ob Rad, PKW, Busse und Bahn, die Anforderung eines abgestimmten Systems ist groß. Die Kommunalpolitische Vereinigung hat mit der CDU-Kreistagsfraktion das Thema aufgenommen. Daniel Breilmann und Doris Gremplinski waren für die örtliche Fraktion und die Kreistagsfraktion dort vertreten. Für Steinfurt sind besonders die Anbindung der weiterführenden Schulen, die Verbindungen zu den Umlandgemeinden und die Erreichbarkeit des Marienhospitals von großer Bedeutung.

Der Nahverkehrsplan des Kreises Steinfurt stand auf der Tagesordnung der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV) und der CDU-Kreistagsfraktion. „Die Beschlussfassung des Nahverkehrsplans im Kreis Steinfurt steht bald an. Er ist als Rahmenplan für die Menschen im Kreis Steinfurt in vielerlei Hinsicht maßgeblich: Liniensteckbriefe, Taktung, Personalanforderungen und Tarifanwendungen betreffen die Bewohnerinnen und Bewohner des Kreises direkt,“ sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Wilfried Grunendahl zur Begrüßung. Auch Baudezernent Franz Niederau, der einen einleitenden Impulsvortrag hielt, begrüßte die Diskussion.

Rheines Bürgermeister Peter Lüttmann hieß die Gäste in Rheine willkommen und verdeutlichte, dass die Anforderungen an den öffentlichen Nahverkehr mit ausreichender Taktung der Linien durchaus steigen. Unter Leitung des Kreisvorsitzenden der Kommunalpolitischen Vereinigung (KPV), Thorben Winter, ging es in eine durchaus lebhafte und engagierte Diskussion. Die Berücksichtigung der Randkommunen und Anforderungen an eine gleichermaßen gute Mobilität im gesamten Kreis, die Anbindung an Krankenhäuser und Berufsschulen, die Berücksichtigung der Berufspendler und für Jugendliche mehr Verbindungen am Abend und den Wochenenden; die vielen Anmerkungen machten das großes Interesse zum Thema „Mobilität im Kreis Steinfurt“ deutlich.

„Über den Plan hinaus denken“, forderte auch Bürgermeister Robert Wenking, stellvertretender KPV- Vorsitzender. „Moderne und individuelle Lösungen zu mehr Mobilität und damit zu einem veränderten Nutzerverhalten müssen stärker Berücksichtigung finden“, so sein Vorschlag.

Der Bereich der Mobilität werde sich auch im ländlichen Bereich wandeln. Daher dürfe keine Mobilität verloren gehen, es müssten stattdessen nachfrageorientierte Angebote entwickelt werden. Nachgewiesenerweise führten insbesondere attraktive Verbindungen zu mehr Nutzen.

„Bürgerbusse, Carsharing, Mitfahrzentralen, eine bessere Verzahnung der Linien mit den Nachbarkreisen, Berücksichtigung arbeitsplatzintensiver Gewerbegebiete“, nahm Thorben Winter die Stichworte abschließend noch mal auf, die an diesem Spätnachmittag den Umfang der Aufgabe im großen Flächenkreis Steinfurt auch für die kommenden Jahre deutlich machten.