Kandidaten-Trio begeistert CDU-Anhänger

Einige Mitglieder der CDU Steinfurt nahmen an der Regionalkonferenz in der Düsseldorfer Messehalle teil und mit Ihnen weitere viertausend Mitglieder aus ganz NRW. Auch wenn einige Medien von einem Heimvorteil für Friedrich Merz und Jens Spahn berichteten, so äußerte sich der bestenfalls in einem besonders starken Anfangsapplaus für Merz. Ansonsten schlugen sich alle drei Kandidaten beachtlich. Das gilt natürlich auch für Annegret Kramp-Karrenbauer („AKK“) , die ihre ganze Erfahrung als ehemalige Ministerpräsidentin des Saarlands und Generalsekretärin der CDU in die Waagschale warf. Der besagte Anfangsapplaus für Friedrich Merz kam nach seiner 12-minütigen Vorstellungsrede auf. Hier konnte er durch seine klare Rhetorik und die messerscharfe Analytik der Lage unseres Landes punkten.  

Ins Zentrum seines Eingangsstatements stellt Jens Spahn die Darstellung der  CDU als Volkspartei der Mitte, die wieder 40 Prozent bei Wahlen gewinnen kann. Diese optimistische Sichtweise teilt auch AKK, die einen solchen Erfolg bekanntlich bereits vorweisen kann. In der Halle war zu spüren, dass die CDU-Mitglieder diesen Optimismus gern teilen.  

Die Stärke von AKK lag in ihren außerordentlich kenntnis- und detailreichen Ausführungen. Dabei ist sie, wie ihre Wettbewerber, rhetorisch sehr gewandt und schlagfertig. „Ich bringe die Leidenschaft für diese Partei mit ein, das Bewusstsein, dass diese Partei eben mehr ist, als Hinterzimmer- und Personalgeklüngel.“ Das zielte wohl auf die Mitbewerber, die entweder lange der Politik fern waren (Merz) oder erst kurz im Amt sind (Spahn). 

Am Ende der drei Stunden, prall gefüllt  mit Statements und zahlreichen Publikumsfragen, fand der Ministerpräsident von NRW, Armin Laschet, die Worte, die den meisten Applaus einheimsten: „Am 7. Dezember wird es nur einen Gewinner geben. Egal, wer gewinnt, wir brauchen alle drei, um zu zeigen, wie gut wir als Volkspartei aufgestellt sind.“ 

Wir von der Steinfurter CDU waren uns in zwei Punkten einig: Wir stimmten in der Kandidatenfrage überein und waren ein klein wenig stolz, dass die 1001 Delegierten in der nächsten Woche die Wahl zwischen drei so großartigen Kandidaten haben.