CDU und Arnoldinum im Austausch

„Was kann die Politik für die Schulen leisten?“ So  könnte man den Anlass für den Besuch der örtlichen CDU im Gymnasium Arnoldinum überschreiben. Schulleiter Jochen Hornemann und sein Stellvertreter Heinz Stienhenser trugen dem Ortsvorsitzenden Günter Marquard sowie Fraktionschef Norbert Kerkhoff ihre Sorgen und Nöte vor.

Dabei wurde deutlich, dass es nicht immer gelingt, auch kleinere Unzulänglichkeiten zeitnah abzustellen. Zuweilen würde ein Anstrich reichen, um in Klassenräumen eine angenehmere Lernatmosphäre herzustellen. Die Verlegung von einigen Leitungen, um vorhandene elektronische Geräte zum Einsatz zu bringen, dürfte auch relativ kurzfristig abzuarbeiten sein.  

Natürlich wurde auch über größere Projekte gesprochen, deren Aktualität in den vergangenen Wochen bereits auf verschiedenen Ebenen diskutiert wurde. So wünscht sich die Schule endlich eine Lösung, was die Baufälligkeit der Pavillons angeht. Auch wurden Ideen ausgetauscht, wie die Sportflächen wieder nutzbar gemacht werden können. Ein Sporthallentrakt ist für eine Schule der Größenordnung des Arnoldinum deutlich zu wenig.

„Das Arnoldinum steht exemplarisch für die Sorgen auch anderer Schulen unserer Stadt. Es ist Aufgabe der Politik, sich hier künftig aktiv einzubringen und die Steinfurter Schulen zu unterstützen“, kommentierte Günter Marquard das Treffen. Norbert Kerkhoff ergänzte: „ Der Schulträger ist aufgefordert, eine Perspektivplanung zu entwickeln, um die angehäuften Mängel abzuarbeiten.“ Einig waren sich alle Beteiligten, dass man alles tun müsse, um das Image der „Schulstadt Steinfurt“ nicht nur floskelhaft vor sich herzutragen. Politik und natürlich vor allem die Verwaltung seien hier gefordert.