Große Herausforderungen für unsere Schulen

Inklusiver Unterricht und Ganztagsbetreuung der Schüler werden von Eltern immer mehr nachgefragt. Das verursacht einiges Kopfzerbrechen in den Schulen. Hinzu kommen die bereits begonnenen umfangreichen Renovierungsarbeiten an den meist betagten Gebäuden sowie die Digitalisierung. Eigentlich erfreulich, zugleich aber auch eine Herausforderung für die Lehrkräfte, wenn alles nahezu parallel geleistet werden soll. Bei unseren häufigen Schulbesuchen wird uns das von den Schulleitungen immer wieder geschildert. Auch im Schulausschuss beherrschen diese Themen die Tagesordnung.

Im Rahmen unserer Sommertouren besuchten wir Mitte Juli die Realschule am Buchenberg, um uns vor Ort zu informieren. Der Schulleiter Michael Groll, sein Stellvertreter Romuald Mevert sowie die Konrektorin Rita Münsterkötter schilderten uns eindrucksvoll den dringenden Bedarf der Schule. So müssen im neuen Schuljahr neun Inklusionskinder aufgenommen und beschult werden. „Das bekommen wir im kommenden Schuljahr noch hin“, meinte Rita Münsterkötter, „aber was ist in den Folgejahren“? Dann braucht die Schule zusätzliche Räume, wohin sich die Inklusionskinder auch einmal zurückziehen können, wenn sie an ihre Grenzen stoßen. Solche Räume sind aber an der Schule nicht vorhanden. Auch die Ganztagsbetreuung wird ohne mehr Räumlichkeiten nicht bedarfsgerecht funktionieren.

Das Lehrerkollegium ist bereit, sich diesen neuen Anforderungen zu stellen, das macht uns Michael Groll bei einem Schulrundgang klar. Bei der Gestaltung des neuen Schulhofes haben Schüler, Eltern und Lehrer ihr Engagement bereits bewiesen und kräftig mitangepackt, es wurde sogar Geld gesammelt und so einige Spielgeräte und Sitzbänke finanziert. Dabei wurde auch der knappe Schuletat nicht geschont. Auch die Toiletten wurden verschönert und vorbildlich sauber gehalten. Dafür sorgen die Schüler selbst, die auf diese Räume verstärkt achten.

Dieter Chilla, als ehemaliger Direktor der Realschule im besonderen Maße nahe stehend, bedankte sich bei seinen ehemaligen Kollegen herzlich für deren Bereitschaft, uns sogar in den Schulferien zur Verfügung zu stehen. „Wir sind in Partei und Fraktion sehr sensibilisiert für die Bedürfnisse der Schulen und setzen uns weiter für möglichst schnelle und unkomplizierte Lösungen ein“, das versicherte der CDU Vorsitzende Günter Marquard gegenüber der Schulleitung.