Abschaffen oder aufwerten

Die Kriterien waren bekannt, nach denen CDU-Radler Burgsteinfurter Spielplätze im Rahmen ihrer fünften Sommer-Info-Tour in Augenschein nehmen wollten. Es ging anlässlich der Bestandsaufnahme um die Fragen, welche Spielplätze aufgrund demografischer Gegebenheiten notwendig sind, von der Qualität verbessert oder in andere Nutzungen übergehen sollten.

„200 Meter zum nächstliegenden Spielplatz“, so die Kernaussage des Fraktionsvorsitzenden der CDU Steinfurt Norbert Kerkhoff zur „Spielplatzplanung“ und „dank einer Attraktivitätssteigerung  ein Anziehungspunkt für alle Kinder“, unterstreicht  Maria Lindemann, erste Beigeordnete der Stadt.

Die Verkaufserlöse von aufgegebenen Spielplatzflächen sollen zur Hälfte der Finanzierung dieser Konzeption dienen.

Einen Hotspot sieht die CDU darin, größere Spielflächen als Treffpunkt in den Wohnquartieren für Jung und Alt mit adäquaten Angeboten anzubieten. Die vorbildliche Eigeninitiative der Anwohner am Spielplatz Timmerkamp wäre hier richtungsweisend hinsichtlich Qualität und Kreativität.

„So alt wie die Schilder, so alt die Spielplätze“, bemerken CDU- Teilnehmer und deuten darauf hin, dass zukünftig bunte Schilder in kindgerechter Sprache aufgestellt würden, versehen mit einem QR-Code. Dieses System wird Infos zu allen Spielflächen Steinfurts bieten und auf zusätzliche Aktionen hinweisen.