Vierte Sommertour beim SV Wilmsberg und SC Preussen Borghorst

Die vierte CDU Sommerradtour hatte das Thema „Sportstätten und Vereinswesen des SV Wilmsberg und des SC Preussen Borghorst“ im Focus.

Am Heimathaus in Borghorst, Treffpunkt der CDU Mitglieder und ihrer Gäste am vergangenen Mittwoch, kam die Frage auf, wie der Zustand der Sportplätze angesichts anhaltender Trockenheit  wohl sein würde. 

Die Auswirkungen zeigten sich dann auch bei dem ersten Stopp auf dem Goost-Gelände an der Heinrich-Neuy-Schule, welches von Jugendmannschaften des SV Wilmsberg genutzt wird. Da es dort keine Wasserversorgung gibt, somit keine Bewässerung durchgeführt werden kann, ist der Rasen in einem sehr schlechten Zustand.

Besser erschien der Sportplatz an der Mühle zum Waldstadion, ebenfalls vom SV Wilmsberg genutzt. Die dort regelmäßig durchgeführte Bewässerung ließ den Platz in einem satten Grün erscheinen. Die Besichtigung der Mannschaftskabinen verdeutlichte erhebliche Mängel: Eine defekte Mischbatterie und unzureichend funktionierende Duschen zwingen die Aktiven, entweder das Wasser in den Duschräumen so lange laufen zu lassen, bis es halbwegs temperiert ist, oder müssen die private Dusche zu Hause nutzen. Beides darf nicht die Dauerlösung bleiben. Aber vielleicht ist für die Renovierung bald ein Sponsor gefunden.

Durch die Wilmsberger Bauernschaft ging es zum Sportplatz an der Haselstiege. Auch dort waren die Auswirkungen der anhaltenden Trockenheit nicht zu übersehen. Unebener Boden und vertrockneter Rasen ließen erkennen, dass dieser Platz höchstens für den Trainingsbetrieb zu nutzen ist. Die Vorsitzenden des SC Preussen Borghorst, Karl-Heinz Brinkert und Reinhard Rotterdam, bemängelten zudem, dass dieser Platz leider auch für den Hundeauslauf genutzt wird.

Reger Spielbetrieb empfing die Leezenfahrer im Sportpark am Kombibad. 

Die Besichtigung der Mannschaftskabinen bot leider das gleiche Bild wie schon in Wilmsberg, veraltet und renovierungsbedürftig. Beeindruckend hingegen der neue Kunstrasenplatz. Auf die Frage, wie der Stand der Fusionsverhandlungen zwischen dem SV Wilmsberg und dem SC Preussen sei, erläuterten Brinkert und Rotterdam die Entwicklung. Sie stellten fest, dass beide Vereine die Fusion wollen und sie auf einem guten Weg sei. Denn bereits jetzt profitieren sie von der erfolgreichen Zusammenarbeit, nachgewiesen durch die guten Ergebnisse der Jugendsportgemeinschaft des SV Wilmsberg und des SC Preussen.

In Bernies Hütte wurde noch lange über das Sportstättenwesen in Steinfurt diskutiert.

Der Fraktionsvorsitzende der CDU, Norbert Kerkhoff und die stellvertretenden Parteivorsitzenden, Rolf Diekmann und Gunthild Gerling-Weidlich, wünschten den beiden Vereinen eine erfolgreiche Fusion.