Campingplatz Steinfurter Land

Von Links: Dirk Köninck. Norbert Kerkhoff,
Günter Marquard, Rudolf Diekmann

Landwirt Dirk Köninck hat gerade die erfolgreiche Aktion Hofleuchten mit nahezu 500 Besuchern hinter sich gebracht, da schlägt er bereits ein neues Kapitel auf. Er möchte das Projekt Campingplatz nun wieder aufnehmen, nachdem der erste Versuch im Rat gescheitert war. Damals konnte die CDU den Plänen des Investors und der Änderung des Bebauungsplans Nr. 71 nicht zustimmen, weil er dem Konzept eines familienfreundlichen und naturnahen Platzes nicht entsprach. Gleichwohl hat die CDU den Kontakt zu Dirk Köninck nie abreißen lassen.

Nun besuchte die CDU den Hof Köninck erneut und ließ sich die neuen Pläne vor Ort erklären, nachdem die Stadt eine entsprechende Vorlage für den Planungsausschuss erstellt hat. Der Landwirt will jetzt einen Teil seines Geländes in 35 Parzellen unterteilen. Diese Parzellen sollen an einzelne Erholungssuchende verpachtet werden. Auf den Parzellen können Privatpächter Mobilhäuser oder Wohnwagen erstellen, die nicht mehr als 50 qm plus 10 qm Terrasse benötigen. Auf diese Weise könnten dann die benötigte Abwasserleitung und später auch ein Sanitärgebäude finanziert werden. Im Augenblick gibt es für die menschlichen Bedürfnisse lediglich einen Container. Das Konzept des Platzes ist auf Menschen zugeschnitten, die in schöner Landschaft entspannen und entschleunigen möchten. Der erste Entwurf eines Investors, der aufwändige Ferienwohnungen mit Sauna, aber ohne Platz für Kinder oder Haustiere vorsah, ist längst vom Tisch.

Norbert Kerkhoff, Günter Marquard und Rolf Diekmann gefielen die Pläne von Dirk Köninck. Sie drückten die Hoffnung aus, dass es nun mit dem Steinfurter Campingplatz zügig vorangeht.