CDU-Vorstand geht neue Wege in der Krise

Der CDU-Vorstand begegnet dem krisenbedingten Versammlungsverbot mit neuen Mitteln der Kommunikation: In einer Telefonschaltung führte der CDU-Vorsitzende Jan Röschenkämper die dreizehn Mitglieder des Vorstandes durch   eine zweistündige Konferenz.

Im Mittelpunkt der Sitzung stand die Vorbereitung der nächsten Mitgliederversammlung, in der die Ratskandidaten aufgestellt werden sollen. Der CDU-Fraktionsvorsitzende und Kandidat für das Amt des Bürgermeisters Norbert Kerkhoff: „Unsere Stärke liegt darin, dass wir Kandidatinnen und Kandidaten mit hervorragenden Kompetenzen auf allen relevanten Feldern in den verschiedenen Altersgruppen haben.“  Es konnte wegen der momentanen Coronakrise noch kein Termin für die Mitgliederversammlung festgelegt werden. Die Mitglieder werden per Brief informiert, sobald die gesundheitliche Situation eine zuverlässige Terminierung erlaubt.

Das Wahlkampfteam berichtete über den Stand seiner Aktivitäten. Die Arbeit vor den anstehenden Kommunalwahlen soll nicht nur mit herkömmlichen Mitteln geführt werden, sondern auch Schwerpunkte in den digitalen Medien haben. Im Augenblick wird jedoch mit Wahlwerbung zurückhaltend umgegangen, da die Wählerschaft im Moment wegen der krisenbedingten Belastungen  wenig  Interesse an Auseinandersetzungen auf der politischen Ebene hat.

In der aktuellen Situation ist es wichtig, dass die Bürgerinnen und Bürger entlastet werden. Es wurde diese Woche beantragt, die Sportstättennutzungsgebühren auszusetzen, um die Sportvereine und damit auch die Ehrenamtlichen zu unterstützen.

 Als weitere Maßnahme fordert die CDU, die heimische Wirtschaft unbürokratisch zu unterstützen und in diesem Zusammenhang auf Antrag die Gewerbesteuer zu verschieben. Zudem sollen Stundungen der Vorauszahlung zinslos erfolgen. Hierdurch sollen die Unternehmen vor Ort entlastet werden.

Sorge herrscht bei den Vorstandsmitgliedern  darüber, dass die Fachausschüsse und der Rat zurzeit nicht tagen. So ist nicht klar, nach welchen Kriterien die Summe von über400 000 Euro der Lenkungsgruppe Integration an die verschiedenen Antragsteller verteilt wird.  Hier fordert die CDU Steinfurt mehr Beteiligung der Antragsberechtigten und Transparenz .

Vorstandsmitglied Jörg Nimbach brachte die Stimmung nach der „Telefonschalte“ in einer Rundmail an die Teilnehmer auf den Punkt: „Eine vorbildliche Sitzungsführung, Jan. Sehr gut. Weiter so!“

Jan Röschekämper mit höchster Konzentration bei der Videokonferenz